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Anti-Germ International

We are Food Safety: der neue Markenauftritt von Anti-Germ

Anti-Germ steht in vielen Ländern für Reinigung und Desinfektion. Mit elf Tochtergesellschaften und einem starken Händlernetz bietet Anti-Germ in Europa und China über 1.700 Produkte, Technologien und Serviceleistungen.

Situation

Das 1938 in Memmingen im Allgäu gegründete Unternehmen wurde im Februar 2015 im Rahmen eines Management Buy-Ins durch die Münchner Beteiligungsgesellschaft Paragon Partners aus dem ICL Konzern herausgelöst. Anti-Germ legte unter neuen Eigentümern einen rasanten Start hin, man hatte keine Zeit zu verlieren im Bestreben, das Unternehmen international auszubauen, das Leistungsportfolio zu strafen und die strategische Neuausrichtung auch in der Außendarstellung des Unternehmens sichtbar zu machen.

Progressives Selbstverständnis auf die Außendarstellung übertragen

Vor diesem Hintergrund konnten wir für einen der Größten und Traditionsreichsten der Branche ein komplettes Facelifting entwickeln – mehr noch: eine neue, eigenständige Corporate Identity. Dazu analysierten wir mit dem Kunden das Marktumfeld und erarbeiteten mögliche Positionierungsmodelle.

Anders als die meisten Wettbewerber wollten wir nicht deskriptiv von Reinigung und Desinfektion reden. Die große Bekanntheit von Anti-Germ erforderte keine Erklärung, sondern eine unverwechselbare Positionierung. Anti-Germ selbst brachte dies im neuen Claim auf den Punkt: We are Food Safety. So wird der wirklich relevante Benefit für die Anwender benannt.

Das neue Logo in den zwei Blautönen geht, wo immer sinnvoll, mit diesem Markenversprechen einher. Jede Aussage bezieht sich möglichst nachvollziehbar auf den Insight „Food Safety“. 

Das Corporate Design setzt die Blau-Blau-Dualität in wesentlichen Elementen fort, was Anti-Germ die gewollte Klarheit, Übersichtlichkeit und einen hohen Wiedererkennungswert verschaffte.

Briefings selbst erarbeitet: Mitarbeiter-Interviews als Basis für authentische Werbe- und Informationsmittel

Die Briefings für die jeweiligen Kommunikationsmittel erarbeiteten wir uns selbst. Das ersparte uns und dem Kunden viel Zeit. Denn die vorhandenen Basistexte waren recht übersichtlich – ganz im Gegensatz zum enormen Wissen der Fachleute bei Anti-Germ. Wir warteten deshalb nicht auf Infos, sondern fuhren direkt in die Unternehmenszentrale nach Memmingen. Dort sprachen wir mit Produktmanagern, Vertriebsspezialisten, Logistikern, Technologen und Geschäftsführern, um ein realistisches Bild des Unternehmens und seiner Leistungen zu gewinnen.

Auf Grundlage hunderter selbst erstellter Manuskriptseiten wurden fünf Kompetenzfelder definiert: Milchwirtschaft, Landwirtschaft, Getränkewirtschaft, Lebensmittelproduktion und Institutional, d. h. spezielle (Nicht-Lebensmittel-)Bereiche. So wurden die Informationsquellen gruppiert und gemeinsam mit den jeweiligen Product Managern vertieft, bis sie medienspezifisch zu den jeweiligen Formaten – Internet bzw. Broschüre usw. – passten.

Website und Imagebroschüre

Die Website wirkt nun so frisch, aufgeräumt und freundlich wie das Unternehmen selbst. Die Informationsarchitektur basiert auf den definierten Kompetenzfeldern und definierten Personas für die unterschiedlichen Zielgruppensegmente. Wir entwickelten die Seite nach modernsten Standards und mit TYPO3 als Content Management System. 

Texte für das Internet sind anders angelegt als für Printmedien. Im Hinblick auf die Lesebedürfnisse sind sie anders gruppiert, eingeleitet und unterscheiden sich auch in ihrer Tonalität. Deshalb erhielt die Broschüre einen komplett eigenen Text.

 

 

Die Bilder zu den Broschüren und für die Website wurden ebenfalls komplett neu erstellt. Dazu entwickelten wir die Bildinhalte und – stilistik, sichteten die Kundenliste von Anti-Germ und organisierten selbst Shootings in geeigneten Betrieben: Fotograf, Termine, Locations, Beteiligte (keine Models) usw. – bis hin zur Auswahl der besten Bilder aus hunderten von Möglichkeiten übernahmen wir alles für unseren Kunden.

Nachdem in Phase 1 das Fundament gelegt und die wesentlichen Kommunikationsmittel entwickelt wurden, geht es weiter mit unterschiedlichsten Anwendungen und Tools.

Besuchen Sie die Anti-Germ Website

Ansprechpartner

Stefan Vomstein
Stefan Vomstein
Geschäftsführung und Beratung
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